Mein Kurskonzept

Die beste Weise um mein Kurskonzept zu beschreiben ist, dass ich versuche die Probleme der Standard Schwimmkursen zu beheben. Zu volle Kurse, nicht genug Zeit für die Kinder, fehlende Individualität und Ruhe.
All diese Punkte fallen bei mir weg. Wie ich das schaffe?
Zum einem finden alle meine Kurse in einem kleinen Privatbad ohne öffentlichen Badebetrieb statt. Das eliminiert alle äußerlichen Ablenkungsfaktoren und schafft eine grundlegende Ruhe. Zum anderen ist die Anzahl der Kinder auf 3 pro Kurs begrenzt, was mir die Möglichkeit gibt, auf jedes Kind individuell einzugehen.

Ein weiterer Punkt, der in vielen Schwimmkursen zu kurz kommt, ist die Transparenz zwischen Trainer und Eltern. Bei vielen Schwimmkursen können die Eltern nicht zugucken und die Kurse sind so eng getaktet, dass die Eltern keine Zeit haben mit dem Trainer zu sprechen. Bei mir können die Eltern zugucken und ich plane nach jedem Kurs 15 Minuten ein, um den Eltern ein Feedback  zu geben. Als zusätzliche Informationsquelle bekommt jedes Kind eine Tabelle mit verschiedenen Fähigkeiten, die am Ende des Kurses erreicht sein sollten, um das Seepferdchen schaffen zu können. Nach jeder Stunde kleben die Kinder dort Sticker auf, damit sie ein Erfolgserlebnis haben und die Eltern und ich eine bessere Übersicht darüber haben, was das Kind schon erreicht hat.

Die letzte Stunde. Und jetzt?
Aufgrund dessen, dass jedes Kind unterschiedlich schnell lernt, ist nicht garantiert, dass das Kind am Ende des Kurses bereit für das Seepferdchen ist. Manche stehen kurz davor, manche brauchen noch was mehr Zeit. Viele Eltern haben dann das Problem, dass sie nicht wissen, wie sie mit ihren Kindern weiter üben können. Um genau diese Situation zu verhindern, mache ich meine letzte Kursstunde mit den Eltern im Wasser um dort nochmal gezielt verschiedene Übungen und deren Durchführung an die Eltern weiterzugeben, damit im privaten Rahmen weiter zielführend geübt werden kann.